11.10.2017

Schornsteinsanierung

Wir Dachdecker erstellen und erneuern für Sie Kamineinfassungen als Anschluß zur Dacheindeckung. Bröckelt der Putz vom Kamin und ist dieser unansehnlich und wasserdurchlässig geworden, verkleiden wir Ihren Kamin mit der notwendigen Professionalität. Auch Kamindächer zum Schutz oder nur als Dachschmuck gehören zu unserem Portfolio.

Schornsteinsanierung – Anforderungen

Der Schornstein ist täglich enormer Hitze und gleichzeitig den Witterungsverhältnissen von außen ausgesetzt. Kein Wunder, dass er darunter leidet.

Eine Schornsteinsanierung kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein. Meist sind es altersbedingte Verschleißerscheinungen, wie die Versottung oder die Rissbildung in der Schornsteininnenwand. Egal um was es sich handelt, die meisten Verschleißerscheinungen können mit unterschiedlichen Sanierungsmaßnahmen behoben werden und einen kompletten Austausch der Schornstein-Anlage verhindern.

Wann ist eine Schornsteinsanierung durch den Dachdecker nötig?

Es gibt drei grundlegende Ursachen, die eine Schornsteinsanierung nötig machen. Wenn der Schornstein unter Alterserscheinungen leidet und somit in seiner Funktion gestört ist, wenn eine moderne Brennwertheizung installiert werden soll und wenn Asbest um oder am Schornstein gefunden wurde.

Anzeichen für eine notwendige Schornsteinsanierung

Wie erkennen Sie, dass ihr Schornstein eine Sanierung nötig hat? Es gibt bestimmte Anzeichen, die für eine Schornsteinsanierung sprechen und die sie wahrnehmen sollten, damit keine folgenschweren Fehler eintreten. Indizien können unangenehme Gerüche sein, unverhältnismäßig viel Qualm, der womöglich sogar aus der Steckdose kommt und hellgelb bis dunkelbraun verfärbte Feuchtigkeitsflecken an Wand und Decke. In diesen Fällen sollten sie einen Fachmann zu Rate ziehen!

Der Schornsteinfeger sollte Ihnen normalerweise bei der alljährlichen Reinigung eine zuverlässige Einstufung zum Zustand Ihres Schornsteins geben und spätestens wenn eine Schornsteinsanierung nötig ist, Bescheid geben. Die drei größten Gefahren, die schwerwiegende Folgen für Ihre Gesundheit und das Haus haben können, sind die Versottung, die Rissbildung an der Schornsteininnenwand und ein Schornstein der Asbest enthält. In diesen Fällen ist eine Schornsteinsanierung unumgänglich.

Versottung

Unter Versottung versteht man die Durchdringung des Mantelsteins im Innern des Schornsteins durch Wasser, Säure oder Teer, was zur Zersetzung des Mauerwerks führt.

Dies kann durch altersbedingte Verschleißerscheinungen entstehen, der häufigste Übeltäter ist aber die aggressive Schwefelsäure, die bei vielen Verbrennungsprozessen entsteht. Sie frisst sich allmählich durch die Schornstein-Struktur.

Eine erhöhte Versottungsgefahr besteht, wenn ein alter Schornstein an eine moderne Heizungsanlage angeschlossen ist. Der Kaminquerschnitt ist für die geringeren Abgastemperaturen häufig zu groß, sodass die Abluft langsamer aufsteigt und die säurehaltigen Kondensate eine erhöhte Angriffsfläche besitzen.

Rissbildung

Rußbrände oder hohe Abgastemperaturen können Spannungsrisse im Schornstein erzeugen. Werden diese nicht umgehend saniert, breiten sie sich weiter aus. Im schlimmsten Fall erscheint der Riss immer wieder an der gleichen Stelle und eine komplette Schornsteinsanierung muss durchgeführt werden.

Asbest

Zwischen den 1960er und 1980er Jahren war Asbest in Zusammenhang mit Zement ein beliebtes Material zum Bau von Schornsteinen. Seit den 1990er Jahren ist Asbest in Deutschland aber verboten, da die eingeatmeten Fasern des Materials Lungenkrebs verursachen können.

Stammt Ihr Kamin aus dieser Zeit, besteht die Möglichkeit, dass er noch Asbest enthält. Im gegebenen Fall sollten Sie einen Fachmann mit der Beseitigung beauftragen. Nur eine spezielle Asbestsanierung verhindert, dass der giftige Asbestfeinstaub in die Wohnungsluft gelangt.